Kennst du das auch? Du bist gestresst, stehst unter Druck, fühlst dich überfordert, bist ständig müde und du schläfst schlecht.

Du hast körperliche Symptome, wie Verspannung, Schmerzen und Druck auf der Brust. 

Du kannst nicht durchatmen, oder dein Atem geht nur nach oben. Deine Stimme klingt dünn, du hast keine Kraft und dir bleibt sprichwörtlich ‚die Luft weg‘

Vielleicht plagen dich auch Ängste, Wut oder Traurigkeit.

Der Atem – Ohne Polarität keine Mitte – der Atem ist Selbstregulator und stärkt das Selbstvertrauen.

Der Atem ist Träger unserer Lebenskraft und fördert den persönliche Entwicklungsweg. Es entstehet körperliche Kräftigung und seelisch Stabilität. 

Ausgeglichenheit wird hergestellt. Die Stimme klingt frei und offen.

Dein Atem sagt dir, was für dich jetzt gerade gut ist.

Alles zum Thema findest du hier in drei Modulen. Du kannst aber auch einfach anrufen und wir überlegen gemeinsam welcher Weg für dich der Richtige ist.

Atme wieder durch!

Modul 1: Atem und Bewegung  für Sänger*innen und Musiker*innen in Gruppen und Einzelunterricht 

Kennst du das auch? Du bist gestresst, hast keine Zeit für dich, hast Ängste oder einfach zu viel Druck.

Das zeigt sich durch Verspannungen, Enge im Brustkorb oder du bekommst sogar kaum noch Luft.

Besonders merkst du das, wenn du singst. Dir bleibt die Luft aus oder der Ton ist nicht kraftvoll und offen, sondern er klingt gepresst und unsauber. Und dann traust du dich gar nicht mehr so richtig frei zu singen, denn jeder kann es hören, wie es dir geht. Auch, wenn du ein Instrument spielst, bist du nicht gelöst und das Spiel fällt dir schwer. Durch Üben am Atem bekommst du einen neuen Zugang. Eben nicht über die Stimme. Du kannst probieren und forschen, wo sitzt die Enge? Wo bin ich fest? Was tut mir gut und wo sind meine Grenzen?

In der Atemtherapie fördern wir die Körperempfindung:

Ich nehme mir 75 Minuten (Einzelunterricht) oder 90 Minuten (Gruppenunterricht) Zeit nur für mich und spüre hinein, komme zur Ruhe, kann mich lösen. Mein Atemrhythmus verändert sich. Ich spüre auch, dass er sich vielleicht vertieft. Mein Zwerchfell kann wieder frei schwingen. Das tut gut und das gibt mir mein Selbstvertrauen zurück Der Atem ist mein SELBSTregulator. Er will helfen und sich bis in die letzte Pore ausbreiten, wenn ich ihn nur lasse.   

Modul 2: Atem und Stimme: zurück zum eigenen Sound und Stil

Die moderne Pop-Gesangspädagogik gibt mittlerweile allen Sänger*innen gutes Werkzeug an die Hand, um schnell voranzukommen. Auch ich nutze diese Methoden in meinem Unterricht. Du kannst dann deinen Sound in allen Formen verändern und anwenden. Das ist toll und bringt schnelle Erfolgserlebnisse. Also, erst einmal alles ausprobieren und dann entwickelt sich der eigene Stil.

Jetzt ist es nach meinem Ansatz der nächste Schritt, auf den eigenen, authentischen Klang zurückzukommen. Denn jede Stimme IST einzigartig. Manche kennen ihren persönlichen Sound gar nicht. Vor allem auch, weil sie Angst davor haben, eine Emotion zuzulassen. Vielleicht, weil sie Verletzungen erlebt haben, auch Verletzungen im eigenen Lebensweg, die nichts mit dem Singen zu tun haben. Sie halten fest, oder nehmen nicht an. Sie geben sich in eine Schutzhaltung oder Schonhaltung oder, sie „verstellen“ ihre Stimme, um nach einem Vorbild zu klingen.

Das kann zu Stimmproblemen führen und auch zu Gesang ohne Emotion. 

Es ist auch die Arbeit der Gesangspädagogen das Vertrauen der Schüler zu stärken. Die Durchlässigkeit des Atems wirkt sich entschieden auf den Klang der Stimme aus und gibt Authentizität und Selbstbewusstsein.

Vielleicht hast du aber auch Stimmprobleme, die aus anderen Gründen entstanden sind, wie z.B. Operationen oder Unfälle. Lass uns gemeinsam überlegen, welcher Weg für dich der richtige ist. Anders, als in der Gruppen- und Einzelstunde, in der du über die Sprache angeleitet wirst, wirst du hier über die Berührung angeleitet. Du liegst dabei vollständig bekleidet auf einer Liege. Über diese direkte Ansprache kannst du noch intensiver hineinspüren. Dadurch erfährst du nicht nur deine Atemräume und deinen Rhythmus wahrzunehmen, Durchlässigkeiten und Festigkeiten zu spüren, sondern du erfährst auch viel über dich selbst. Das Ziel ist die Ausgewogenheit in Körper und Geist zurückzuerlangen, denn alles gehört zusammen.

Modul 3: Atem-Behandlung

Anders als in der Gruppen- und Einzelstunde, in der du über die Sprache angeleitet wirst, wirst du hier über die Berührung angeleitet. Du liegst dabei vollständig bekleidet auf einer Liege. Über diese direkte Ansprache kannst du noch intensiver hineinspüren. Dadurch erfährst du nicht nur deine Atemräume und deinen Rhythmus wahrzunehmen, Durchlässigkeiten und Festigkeiten zu spüren, sondern du erfährst auch viel über dich selbst. Das Ziel ist die Ausgewogenheit in Körper und Geist zurückzuerlangen, denn alles gehört zusammen.

Was ist Atemtherapie?

Das Wissen um die heilende Kraft des Atems ist schon vor Jahrtausenden gelehrt worden. Die alten traditionellen chinesischen Bewegungsmethoden wie Yoga, Thai Chi und Qi Gong u.a. erfreuen sich seit vielen Jahren um immer mehr steigendes Interesse. Vielleicht, weil es seit der Digitalisierung und die damit verbundenen Möglichkeit dauernd „on“ zu sein, keine Atempause mehr gibt. So gibt es u.a. immer mehr stressbedingte Erkrankungen und immer mehr Menschen, die nach neuen Möglichkeiten suchen zu Heilung und zur Ruhe zu kommen. 

Mein Zwerchfell, der wichtigste Atemmuskel, liegt in meiner Mitte. Es bewegt sich nach unten und nach oben, wenn ich atme. Dabei wird es von insgesamt über 100 aktiven und inaktiven Mitspielern, wie Muskeln, Bänder und Gelenke unterstützt. Das gesamte Knochengerüst kommt in Bewegung. Alle inneren Organe werden massiert und sozusagen durchatmet.                                         

Der Atemimpuls kommt aus dem Rhythmusgenerator, er gehört zum Zentralnervensystem (ZNS). Von hier aus gibt es Vernetzungen zum Autonomen Nervensystem. Der Atem verbindet mein Unbewusstes mit dem Bewusstsein.

Ich atme automatisch. Es wird erst dann kompliziert, wenn eine Störung meinen automatischen Ablauf hindert.             

Hierbei helfen Atemtherapeuten. Auf Erkrankungen wie Asthma und Bronchitis, Migräne, aber auch auf die Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke u.a. können atemtherapeutische Übungen ebenfalls regulierend wirken, wie etwa bei Panikattacken, Depression, Burnout u.a. Durch die Atemarbeit kommst du zur Ruhe und erfährst deine Grenzen. Aber vor allem wird dein Selbstvertrauen gestärkt.

Der Atem reguliert den Herz-Kreislaufsystem, sowie den Blutdruck, den Stoffwechsel, die Verdauung und die Drüsentätigkeit, um nur Einige zu nennen. Die Arbeit am Atem, auch mit körperlichen Verletzungen und Einschränkungen, kann zu Besserung führen.

Durch Übungen und Behandlungen geben Atemtherapeut*innen Angebote, von selbst ins Gleichgewicht zu gelangen. Der Atem hat eine selbstregulierende Wirkung, wenn er von selbst zugelassen wird.